Aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungsübersicht

DEGEWO Hochhaus Galerie: 02.10. - 03.12.2024
Gesellschaftskritik in Fischbildern: Die Tuschekunst von Diana Achtzig
Die Galeristin Heidrun Kaiser lädt herzlich zur Einzelausstellung „Das Fischbild – Tuschemalerei auf Papier von Diana Achtzig“ in die DEGEWO Hochhaus Galerie im Foyer der Raoul-Wallenberg-Straße 42 in Berlin ein. Vom 2. Oktober bis zum 3. Dezember 2024 werden in den Räumen des degewo-Skywalk-Gebäudes eine Reihe von Achtzigs eindrucksvollen farbige Tuschearbeiten gezeigt.
Diana Achtzig begann bereits 1990, als Malerin, Galeristin und Unternehmerin, mit der Schaffung ihrer ersten Fischbilder. Diese Werke sind tief von ihren Erfahrungen in der Geschäftswelt beeinflusst, die sie treffend als „Haifischbecken“ beschreibt. Die rauen Dynamiken von Konkurrenz und Machtausübung prägten ihr künstlerisches Schaffen. In ihren Bildern stehen lachende Fische symbolisch für das menschliche Verhalten in einer von sozialen Hierarchien und Wettbewerb geprägten Gesellschaft.
In ihrer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zuständen knüpft Achtzig an Vorbilder der Kunstgeschichte an, darunter Berthold Brecht und Pieter Bruegel der Ältere. Während Brecht in der „Dreigroschenoper“ eine scharfe Kritik an der kapitalistischen Ausbeutung formuliert, zeigt Bruegels Gemälde „Große Fische fressen kleine Fische“ (1556) das Prinzip des Stärkeren als universelles Natur- und Gesellschaftsgesetz. Achtzig greift diese Themen auf und übersetzt sie in eine zeitgenössische Form der Gesellschaftskritik.
Achtzigs farbige Tuschemalerei reiht sich in die Tradition der asiatischen Tuschekunst ein, die im Westen immer mehr Beachtung findet. In der chinesischen und japanischen Malerei wird Tusche nicht nur als künstlerisches Medium, sondern auch als Ausdruck einer tiefen philosophischen Haltung verstanden. Die Reduktion auf Schwarz und Weiß, die gezielte Arbeit mit Licht und Schatten und die Betonung des Wesentlichen prägen diese Kunstform. Im Gegensatz zur detailverliebten westlichen Kunst steht hier das Meditative und Konzentrierte im Vordergrund. Westliche Künstler wie Henri Michaux und Mark Tobey nahmen diese Einflüsse auf und integrierten sie in ihre Arbeiten, wobei die Balance zwischen Leere und Fülle eine zentrale Rolle spielt.
Diana Achtzig setzt diese Tradition in ihren farbigen Tuschearbeiten fort. Ihre Fischbilder sind keine reinen Naturdarstellungen, sondern dienen als Metaphern für die menschliche Natur. Mit ihrem kritischen Blick auf Machtverhältnisse und soziale Missstände interpretiert sie gesellschaftliche Mechanismen neu. Goethe beschreibt treffend, wie „die Macht der Kräfte“ unsere Gesellschaft formt, und Achtzigs Kunst macht diese Mechanismen sichtbar. Ihre Werke verkörpern die Realität, in der „das Große das Kleine verdrängt,“ wie es Goethe in der „Metamorphose der Pflanzen“ formulierte. Achtzig fordert den Betrachter auf, seine Einstellung zu Macht und Konkurrenz zu hinterfragen.
Diese Ausstellung lädt zu einem intensiven Dialog über die Rolle der Kunst als Spiegel der Gesellschaft ein. Achtzigs Fische, die den Betrachter zu fragen scheinen: „Was willst du denn in den unendlichen Weiten?“ (Goethe), eröffnen eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den Strukturen der modernen Welt.
Ausstellungsübersicht Hochhausgalerie der DEGEWO
2025-02-05
Karin Marschke und Renate Stemmler
2024-12-04
Gruppenausstellung der MoMas aus Biesdorf
2024-10-02
Diana Achtzig
https://www.art-amour.de/?page_id=661
2024-08-01
Heidrun Kaiser
2024-06-12
Manfred Labud
2024-03-22
Manuela Weger
2024-02-21
Anton Van De Amoste - Retrospektive - Abstrakte Acryl Malerei
2023-12-13
Stationen
Monika Bachmann
https://www.youtube.com/watch?v=EpffP8ReiDM
Liste der bisherigen Ausstellungen:
Vergangene Veranstaltungen
Retrospektive - Abstrakte Acryl Malerei von Anton Van De Amoste: Eine künstlerische Reise durch Farbe, Form und Bewegung


Die Kunst des Abstrakten ist eine Reise durch die Nuancen von warnen Naturfarbe, weichen Form und Pinsel Bewegung, eine fortlaufende Erkundung der Grenzen des malerischen Ausdrucks und der tiefen Emotionen. Anton Van De Amoste, ein renommierter und studiertet Künstler in der Welt der Abstraktion, lädt das Publikum ein, in seine einzigartige Welt der Abstrakten Acrylmalerei einzutauchen. In seiner bevorstehenden Retrospektive "Retrospektive-Abstrakte Acryl Malerei" präsentiert er eine Auswahl seiner abstrakten 35 Werke, die einen Blick auf seine künstlerische Entwicklung und seine Suche nach einer visuellen Sprache jenseits des Konkreten werfen, so die Kuratorin Diana Achtzig.
Die Ausstellung, die von 21. Februar bis 20. März 2024 stattfindet, gibt einen umfassenden Einblick in das gesamte Schaffen von dem Maler Anton Van De Amoste. Neben seinen bekannten Gemälden werden auch 35 Papierarbeiten aus den Jahren 1990 bis 2024 präsentiert, die Einblicke in seine künstlerische Entwicklung und Experimentierfreude mit Acrylfarben bieten.
Van De Amostes Arbeitsweise ist geprägt von einem experimentellen Ansatz, der ihm erlaubt, frei zu improvisieren und intuitiv auf dem dickeren Papier (Malkarton) zu agieren. Durch das Auftragen von Lasuren, Farbschichten und Abtragen von Farbe schafft er dynamische Kompositionen, die einen ökologischen Bezug zum Klimawandel haben, die ein Spiel von Licht und Schatten, Bewegung und Stille in der Natur erzeugen. Die Vielfalt der Texturen und Oberflächen lädt den Betrachter ein, in die Tiefe des Bildes einzutauchen und neue Ebenen der Wahrnehmung zu entdecken, so der Galerist Dietrich Willerscheid aus der Kunstgalerie Berlin Achtzig (https://www.dianaachtzig.de/).
Die Farbe spielt eine zentrale Rolle in Van De Amostes abstrakten Werken und drückt eine Vielzahl von Emotionen und weichen Stimmungen aus. Seine natürliche Farbpalette von Erdfarben ist sorgfältig gewählt, um eine harmonische Balance zwischen Kontrast und Harmonie zu schaffen. Jede Farbe trägt ihre eigene symbolische Bedeutung und schafft eine einzigartige Atmosphäre, die den Betrachter in eine Welt des Staunens und der Reflexion entführt. Von Japan, den USA bis in seinen eigenen Garten zeigt der Künstler Van De Amoste tiefe Einblicke in seine weltweiten Reisen.
Die "Retrospektive - Abstrakte Acryl Malerei" ist eine Reflexion der persönlichen Reise von Anton Van De Amoste als Künstler und seiner Suche nach einem Ausdruck, der jenseits der Grenzen des Sichtbaren liegt. In seinen Werken erkundet er die unendlichen Möglichkeiten der Abstraktion und lädt den Betrachter ein, mit ihm auf eine Reise der Entdeckung und des Staunens zu gehen. Durch seine Papierarbeiten und Gemälde hofft Van De Amoste nicht nur ästhetische Freude zu bereiten, sondern auch zum Nachdenken und zur inneren Reflexion anzuregen.
Die "Retrospektive - Abstrakte Acryl Malerei" von Anton Van De Amoste ist ein fesselnder Einblick in das Schaffen eines herausragenden Künstlers und eine einzigartige Gelegenheit, seine künstlerische Reise zu erleben. Besucher haben die Möglichkeit, die Entwicklung und Vielfalt seiner Werke zu erkunden und die Magie der Abstraktion zu erleben. Der Künstler wird in der Kunstgalerie Berlin Achtzig unter den folgenden Links: https://www.dianaachtzig.de/kuenstler-im-fokus/anton-van-de-amoste.html und https://www.dianaachtzig.de/kuenstler-im-fokus/van-de-amoste-oelbilder-mode.html im Galerieprogramm der Galerie seit 1990 langfristig vertreten.
Vita:
Anton Van De Amoste, geboren am 22. Juni 1972 in Amsterdam, ist ein niederländischer Künstler, dessen Werke eine faszinierende Verbindung zwischen abstrakter Acrylmalerei und persönlicher künstlerischer Entwicklung herstellen. Seit Jahrzehnten hat er sich einen Namen in der Welt der Kunst gemacht, wobei seine Werke von internationalen Sammlern und Kunstliebhabern gleichermaßen geschätzt werden.
Ausstellungsgeschichte:
- 1990 - 2009: Galerie Amsterdam
- Ab 1990: Alessandro Abadetto Galerie Berlin / Mailand
- 2009 - 2015: Achtzig-Galerie (Brunnenstraße 150, 10115 Berlin-Mitte)
- 2010 - 2021: Teilnahme an der Kunstmesse der "Berliner Liste" im Kraftwerk Berlin
- 2015 - 2022: Achtzig-Galerie (Hagenauer Str. 7, 10435 Berlin, Prenzlauer Berg)
- Ab 2022: Kunstgalerie Berlin Achtzig (Weißenhöher Str. 14, 12683 Berlin, Biesdorf)
- 2024: Einzelausstellung in der DEGEWO Hochhausgalerie (Raoul-Wallenberg-Straße 42, 12679 Berlin)
- 2024: Ausstellung in der Galerie Berlin
Titel der Galerieausstellung: "Retrospektive - Abstrakte Acryl Malerei"
Künstler: Anton Van De Amoste
Galerieausstellung: 21. Februar 2024 bis 22. März 2024
Ort: DEGEWO Hochhaus Galerie in der Raoul-Wallenberg-Straße 42 in 12679 Berlin
Weitere Kunstausstellungen aus den vergangenen Jahren: https://www.art-magazine.eu/de/degewo-hochhaus-galerie-eine-ausstellungsuebersicht-im-skywalk-berlins
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